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Pflanzen das richtige Dach über dem Kopf bieten

Worauf es beim Kauf und beim Bau eines Gewächshauses ankommt

Mehr Ertrag, weniger Schnecken- und Schädlingsbefall und optimale Bedingungen fürs Winterquartier: Ganz gleich, warum sich Pflanzenliebhaber für ein Gewächshaus entscheiden, die Vorteile fürs Gärtnern unter Glas sind vielfältig. COMPO fasst in fünf Tipps zusammen, worauf beim Planen, Anschaffen und Einrichten geachtet werden sollte.

Die COMPO Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten und im Agrarbereich mit Hauptsitz in Münster. Neben Blumenerden umfasst das Sortiment Rasensaat, Dünger sowie Produkte zur Pflanzenpflege und zum Pflanzenschutz. Gegründet wurde das Unternehmen 1956 mit der Vermarktung von COMPO SANA®, der ersten Blumenerde in verbraucherfreundlichen Verpackungen. Heute beschäftigt COMPO rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 20 Standorten weltweit.

Pflanzen das richtige Dach über dem Kopf bieten

Für eine solide Basis: das Fundament

Ein Fundament sorgt bei jeder Witterung für einen sicheren Stand und gibt außerdem weniger Wärme an den Boden ab. Bei fertig zu kaufenden Modellen ist oft ein Metall- oder Holzgestell dabei, das als Untergrund dient. Je nachdem, wie groß und schwer das Gewächshaus wird, kann allerdings ein Betonfundament notwendig sein. Damit es vor Frost geschützt ist, sollte das Fundament am besten 60 bis 80 cm stark sein.

Glas, Kunststoff oder Folie?

Glasgewächshäuser haben einen festen Rahmen und sind sehr stabil. Auch optisch machen sie am meisten her, können allerdings leicht beschädigt werden. Empfehlenswert sind Häuser aus Strukturglas, da dieses Material das Licht auf besondere Weise streut und so Verbrennungen vermieden werden. Kunststoffhäuser bestehen oft aus Acrylglas, das bruch- und kratzsicherer, leichter zu montieren und zu reinigen ist als echtes Glas. Folienabdeckungen sind die günstigste und mobilste Variante. Sie bieten aber zugleich am wenigsten Schutz vor Wind sowie Kälte und werden schnell porös.

Größe des Gewächshauses

Wer lediglich etwas Gemüse vorziehen möchte, kommt mit einem kleinen Haus von rund zehn Quadratmetern prima zurecht. Eifrige Selbstversorger finden allerdings schnell Geschmack an dieser besonderen Form des Gärtnerns, sodass das Gewächshaus schnell aus den Nähten platzen kann. Daher ist es sinnvoll, bereits vor der Anschaffung einen Pflanzplan zu machen: Welche Pflanzen sollen einziehen? Soll es zur Überwinterung dienen? Zu enge Verhältnisse beeinträchtigen das Wachstum und können eher zu Pilzkrankheiten oder Schädlingsbefall führen. Um bequem darin stehen zu können und auch hochwachsenden Pflanzen ausreichend Platz zu bieten, ist eine Höhe von mindestens zwei Metern empfehlenswert.

Der optimale Standort

Als Standort eignet sich für das Gewächshaus ein sonniger, windgeschützter Bereich. Am besten ist eine Ost-West-Ausrichtung des Firsts. Anlehngewächshäuser sollten idealerweise südlich ausgerichtet sein. Da in manchen Bundesländern eine Baugenehmigung für das Aufstellen eines Gewächshauses erforderlich sein kann, ist es ratsam, sich im Vorfeld über die örtlichen Anforderungen zu informieren.

Ausstattung: Gewächshaus einrichten

Hängeregale und Pflanz- oder Kulturtische aus Metall sind besonders stabil. Sie bieten Stauraum für Anzuchtschalen, Töpfe & Co. Wer das ganze Jahr über Gemüse anbauen oder tropische Pflanzen im Gewächshaus überwintern will, benötigt eine strom- oder gasbetriebene Heizung, die Wärme gleichmäßig verteilt. Die sogenannten Kälte- oder Frostwächter beginnen erst ab einer gewissen Temperatur zu heizen und halten damit Energieverbrauch sowie Kosten gering. Wie so oft gilt auch bei der Errichtung und Nutzung eines Gewächshauses: Gut geplant ist halb gewonnen.

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